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SUMMARY:#DMWk Themenabend "Ausgeblendet" – Frauen im deutschen Film & Fer
 nsehen
DESCRIPTION:Zahlen\, Fakten\, Daten? Eine Studie der Uni Rostock zeigt: Fra
 uen sind im deutschen Film und Fernsehen stark unterrepräsentiert. Darum 
 geht es an diesem Themenabend der Vortragsreihe "Kölner Mediengespräche"
  des Herbert von Halem Verlags.\n\nDie beiden Medienwissenschaftlerinnen P
 rof. Dr. Elisabeth Prommer und Dr. Christine Linke von der Uni Rostock hab
 en sich im Auftrag der MaLisa Stiftung der Frage gewidmet\, wie Frauen im 
 deutschen Fernsehen repräsentiert werden - und zwar sowohl zahlenmäßig 
 als auch "visuell". Dabei ist erstmals eine wissenschaftlich belastbare St
 udie mit dem Titel "Audiovisuelle Diversität“ entstanden\, die der Hale
 m Verlag im 2019 erschienenen Buch "Ausgeblendet" vorstellt.\n\nDass Fraue
 n in Film und Fernsehen kein Abbild der Wirklichkeit sind\, ist jeder und 
 jedem irgendwie klar. Die Ergebnisse der Rostocker Studie zeigen es aber S
 chwarz auf Weiß: Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert. Sie 
 kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor\, wie es "im ech
 ten Leben" der Fall ist. Wer die Studie liest\, bemerkt dies besonders am 
 Beispiel der "Expertinnen": Im echten Leben sind die Hälfte der Richter e
 ben auch Richterinnen\, - im Fernsehen sind aber nur 24 Prozent der Rechts
 expertinnen Frauen.\nDie Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität
 “\, Prof. Elizabeth Prommer\, fragt zurecht: „Warum passiert so wenig 
 in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit? Kann es sein\, dass die Bilder\, 
 die wir im Fernsehen und im Kino sehen und die vorgeben\, die Realität ab
 zubilden\, möglicherweise den Fortschritt der Gesellschaft in Fragen der 
 Geschlechterparität aufhalten?“\n\nAus der Medienwirkungsforschung wei
 ß sie\, dass es keine einfachen und linearen Erklärungsmuster für die W
 irkung von Nachrichten\, Serien oder Filmen auf uns gibt. Nicht das eine F
 ernsehprogramm macht uns aggressiv\, so Prommer\, auch unsere politische M
 einung wird von einzelnen Formaten weniger beeinflusst\, als landläufig v
 ermutet wird: „Es sind vielmehr verschiedene Puzzleteile\, die zusammeng
 esetzt die Wirkung der Medien darstellen“.\n\nDass das so ist\, ist auch
  der Schauspielerin Maria Furtwängler bei ihrer Arbeit aufgefallen und al
 s Gründerin der MaLisa-Stiftung hat sie die Studie initiiert. Sie sagt: 
 „Die Bilder\, die uns durch die Medien\, insbesondere Film und Fernsehen
 \, vermittelt werden\, beeinflussen\, was wir für möglich halten. Für m
 ich ist damit auch eine große Verantwortung verbunden. Mich interessieren
  dabei insbesondere die Geschlechterrollen\, die durch die Darstellungen i
 n den Medien vermittelt werden und Einfluss auf unsere Vorstellungswelten 
 – und die unserer Kinder – haben.“\n\nBeim Themenabend "Ausgeblendet
 " soll mit den Anwesenden und den Autorinnen darüber diskutieren werden\,
  was das Ungleichgewicht bewirkt\, das wir in den Medien täglich sehen. W
 as passiert\, wenn wir Frauen ausblenden? Wie beeinflusst das unsere Vorst
 ellung von der Wirklichkeit? Kann es tatsächlich sein\, dass die Bilder\,
  die wir im Fernsehen und im Kino sehen und die vorgeben\, die Realität a
 bzubilden\, möglicherweise den Fortschritt der Gesellschaft in Fragen der
  Geschlechterparität aufhalten? \n\nIm Anschluss folgt offenes Netzwerken
 \; für Erfrischungen\, Snacks und Drinks ist gesorgt.\n\nProgramm:\n18.30
  Uhr Einlass\n19.00 Uhr Begrüßung durch Herrn von Halem und die #DMWk\n1
 9.10 Uhr #DMW stellen sich vor\n19.20 Uhr Kurzvorstellung der Autorinnen u
 nd des Themas durch den Verlagsleiter\, Herbert von Halem\n19.30 Uhr Vortr
 ag der Wissenschaftlerinnen und Vorstellung der Studie und der wichtigsten
  Erkenntnisse\n\nab ca. 20.15 Uhr Podiumsdiskussion und Fragen aus dem Pub
 likum mit den Referentinnen und Cornelia Köhler von WIFT - Women in Fim a
 nd Television\, www.wiftg.de.\n\nca. 21:00 Uhr Ende des offiziellen Teils\
 , Ausklang mit Snacks und Drinks und Gelegenheiten für Einzelgespräche.\
 n\nVeranstalterinnen:\nDigital Media Women e.V. – Quartier Köln\, www.d
 igitalmediawomen.de\nHerbert von Halem Verlag\, www.halem-verlag.de\n\nAns
 prechpartnerin:\nSonja Theile-Ochel\, Quartiersleitung\, E-Mail: info@digi
 talmediawomen.de\n\nKosten / Anmeldung:\nAnmeldung über www.eventbrite.de
 . Kostenbeitrag: 8\,50 €\, 5 € für Fördermitglieder.\n\nVeranstaltun
 gsort:\nHerbert von Halem Verlag\, Schanzenstr. 22\, 51063 Köln\, [map id
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