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 enstreik/
SUMMARY:Großdemonstration zum Frauen*streik
DESCRIPTION:Aus der Ankündigung:\n\n"Warum wir streiken und demonstrieren:
 \n\nStändig werden wir diskriminiert\, unterdrückt und ausgebeutet. Wir 
 werden tagtäglich mit verletzenden Witzen\, Kommentaren\, Übergriffen un
 d körperlicher Gewalt klein gemacht. Unsere Arbeit wird geringgeschätzt 
 und noch immer verdienen Frauen* in Deutschland im Schnitt 22% weniger als
  Männer. Nicht nur das\, zu Hause übernehmen wir unzählige Stunden an E
 rziehungs -\, Haushalts- und Pflegearbeit. Manche von uns tun dies auch sc
 hlecht bezahlt im Zuhause anderer. Für Familie\, Freund*innen\, Partner*i
 nnen und Kolleg*innen leisten wir oft emotionale Unterstützung. Im Alter 
 kommen wir mit unserer Rente kaum oder gar nicht über die Runden. So vers
 chieden wir sind\, wir sind alle Arbeiter*innen\, weil wir arbeiten müsse
 n – egal ob wir mit dem Kugelschreiber\, dem Schraubenschlüssel\, dem C
 omputer oder dem Besen in der Hand arbeiten\, ob wir dafür einen Lohn bek
 ommen oder nicht. Es wird von uns erwartet\, dass wir diese Arbeit klaglos
 \, unbeachtet und wie selbstverständlich mit einem Lächeln erledigen. Wi
 r lassen uns das nicht länger gefallen! Wir streiken!\n\nWir wollen strei
 ken...\n\n... weil wir in einer Welt leben wollen\, in der jede Arbeit wer
 tgeschätzt wird.\n\n... weil wir uns nicht länger ausbeuten lassen\, wed
 er zu Hause\, noch auf der Lohnarbeit.\n\n... weil unsere Zeit uns gehört
  und wir selbst bestimmen wollen\, wann und wie wir arbeiten.\n\n.... weil
  wir alle auf die Fürsorge anderer angewiesen sind und diese Sorgearbeit 
 in der kapitalistischen Ökonomie systematisch abgewertet wird.\n\n... wei
 l wir das Ende des Pflegenotstands\, des Mangels an kostenloser Kinderbetr
 euung\, die Aufwertung der Geburtshilfe und der Reinigungsarbeit verlangen
 .\n\n... weil wir nicht länger zulassen\, dass schlecht bezahlte Arbeiten
  auf Frauen* und Queers in unsicheren und rechtlosen Verhältnissen abgew
 älzt werden.\n\n...weil wir auf bestehende patriarchale und männliche Ma
 chtstrukturen und geschlechtliche Arbeitsteilung insbesondere innerhalb de
 s Kapitalismus aufmerksam machen wollen.\n\n... weil wir wollen\, dass kei
 ne von uns abgewertet oder kriminalisiert wird\, wenn wir Sexarbeit leiste
 n. Stattdessen sollen Strukturen aufgelöst werden\, die Autonomie und Fre
 iwilligkeit gefährden und dadurch zur Zwangsprostitution führen können.
 \n\n... weil wir alle das gleiche Recht auf Gesundheitsversorgung\, Bildun
 g und Wohnraum haben.\n\n...weil wir Normalität hinterfragen und Vielfalt
  feiern.\n\n... weil wir selbst über unsere Körper bestimmen wollen und 
 ob und wann wir schwanger werden oder ob wir eine ungewollte Schwangerscha
 ft beenden.\n\n...weil wir eine umfassende Aufklärung über pränataldiag
 nostische Verfahren und eine kritische Auseinandersetzung mit deren gesell
 schaftlichen Auswirkungen wollen.\n\n... weil wir keine starre Einteilung 
 in Frau und Mann brauchen\, sondern eine Anerkennung und Geschlechtergerec
 htigkeit für Trans-Männer\, -Frauen\, nicht-binäre und Interpersonen.\n
 \n... weil wir selbst entscheiden wollen\, wen wir lieben\, ob\, wann und 
 mit wem wir Sex haben.\n\n... weil wir uns nicht länger vorschreiben lass
 en\, was oder wen wir schön finden\, wie wir auszusehen oder uns zu kleid
 en haben.\n\n... weil wir nicht wollen\, dass Menschen bei der gesellschaf
 tlichen Teilhabe behindert werden.\n\n... weil wir nicht länger hinnehmen
  werden\, dass Frauen* und Queers sexuelle Übergriffe erleiden oder ermor
 det werden.\n\n... weil wir klar machen wollen\, dass Gewalt nicht erst be
 i Schlägen anfängt\, sondern bei verbalen Verletzungen\, Bevormundungen 
 jeglicher Art oder Isolierung von der Außenwelt.\n\n... weil wir keinen S
 chutz vor Männern brauchen\, sondern ein Ende jeder Gewalt. Jeder Angriff
  auf eine Frau* ist ein Angriff auf uns alle!\n\n... weil wir nicht länge
 r hinnehmen wollen\, dass Kriege täglich hunderte Menschen vertreiben und
  töten\, vor allem im Globalen Süden. Die deutsche Regierung\, die Bunde
 swehr\, sowie die Deutsche Wirtschaft mischen dabei vor allem mit Rüstung
 sexporten ordentlich mit.\n\n... weil wir es nicht dulden\, dass Menschen 
 im Mittelmeer ertrinken und die\, die es nach Deutschland schaffen\, entre
 chtet\, ausgegrenzt und angegriffen werden.\n\n... weil wir uns gegen Lage
 runterbringung\, Abschiebungen und Behördenschikanen einsetzen.\n\n... we
 il wir uns gegen Gesetze wehren\, die uns ungleich machen\, trennen und kr
 iminalisieren.\n\n... weil wir nicht länger in Frauen* und Queers mit ode
 r ohne deutschen Pass\, in Migrant*innen und Deutsche\, spalten und gegene
 inander ausspielen lassen.\n\n... weil wir uns gegen rechte Politik und de
 n Aufstieg faschistischer und religiös-fundamentalistischer Bewegungen st
 ellen\, wie sie gerade überall auf der Welt zu beobachten sind.\n... weil
  unsere feministischen Inhalte für die Befreiung aller Menschen stehen un
 d sich nicht von rechten Parteien und Gruppierungen vereinnahmen lassen.\n
 \n... weil wir nicht länger zusehen\, wenn weltweit die Natur derart zers
 tört wird\, dass es unser aller Leben gefährdet. Deutsche Unternehmen si
 nd verantwortlich für die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen in viele
 n Teilen der Welt. Der Frauen*streik ist auch ein Streik für die Erhaltun
 g der Umwelt und die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen für 
 alle!\n\n...weil wir wollen\, dass der politische Streik überall als Prot
 estform etabliert wird.\n\nWir bestreiken am 8. März unwürdige Zustände
 \, indem wir\n\n... nicht zur Arbeit gehen.\n\n... die Hausarbeit liegen l
 assen.\n\n...Sorgearbeit verweigern\, um sie sichtbar zu machen.\n\n... ni
 cht zur Schule\, Berufsschule oder Hochschule gehen.\n\n... uns versammeln
 \, austauschen und Pläne für unsere Zukunft schmieden.\n\nWir werden uns
  gegenseitig dabei unterstützen\, dass wir alle an diesem globalen Streik
  teilnehmen können. Unsere Aktionen sind vielfältig! Redet mit euren Kol
 leg*innen\, Freund*innen\, Nachbar*innen\, Müttern\, Großmüttern\, Tant
 en und Schwestern! Werdet gemeinsam aktiv! Sammelt Euch\, lernt einander k
 ennen\, hört einander zu! Lasst uns Streik-Komitees an allen Orten gründ
 en! Dies ist der Beginn einer wachsenden Bewegung!\n\nWir sind solidarisch
  mit allen Menschen\, die sich mit unseren Forderungen identifizieren\, un
 abhängig davon\, ob sie streiken oder nicht."\n\nVeranstalterinnen:\nwww.
 frauenstreik-koeln.org\n\nAnsprechpartnerin:\nE-Mail: frauen_streikkoeln@g
 rrlz.net\n\nVeranstaltungsort:\nStart 17.00 Uhr Bahnhofsvorplatz\, Köln\,
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