Eins und Eins ist Drei – Filmdokumentation über Mary Bauermeister

12. Dezember 2021 (So) - 12.00 - 14.00 Uhr

…von Carmen Belaschk.

Die Malerin und konzeptionell tätige Künstlerin Mary Bauermeister war in New York eine “ Fast-Schon-Ikone“. Dann ging sie wegen der Liebe nach Köln. In der Lintgasse 28 in Köln drückten sich in den 1960ern Avantgarde-Künstler:innen die Klinke in die Hand: Joseph Beuys, John Cage, Nam June Paik und viele andere gingen in ihrem Atelier ein und aus und veranstalteten dort Lesungen, intermediale Konzerte und Ausstellungen.

Die Künstlerin prägte als Organisatorin die Prä-Fluxusbewegung entscheidend mit, die Rezeption ihrer eigenen Kunstwerke geriet zeitweilig ins Hintertreffen. Die Filmemacherin merkte bei einem ersten Interview mit Bauermeister: „In diesem Interview war sie gleich sehr frech, sehr schlagfertig. Ich habe gleich gemerkt, dass sie kein Blatt vor dem Mund nimmt.“ Das habe ihr sehr gut gefallen. „Ich habe sofort gespürt, dass Mary Bauermeister eine Person ist, der man auch nah kommen kann und die sich nicht zu sehr versteckt.“ (DLFKultur)

Mary Bauermeister gewährte der Regisseurin Carmen Belaschke ein Jahr lang einen Einblick in ihr Leben und vielfältiges Schaffen.

Veranstalterinnen:
Kölner Frauengeschichtsverein e.V. und FEMINALE e.V.

Kontakt:
Tel.: 0221 / 24 82 65, E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de

Kosten / Anmeldung:
Eintritt: 8 Euro, Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Anmeldung per Mail erbeten.

Veranstaltungsort:
Filmhaus Köln, Maybachstr. 111, 50670 Köln, Lageplan