Kölnerinnen kämpfen für Frauenrechte und Demokratie

14. März 2020 (Sa) - 14.00 - 15.30 Uhr
Der Termin findet nicht statt.

Erst verpennt, dann vehement!

Eine Vorreiterin für Frauenrechte und Demokratie war Mathilde Franziska Anneke, die schon 1847 eine feministische Kampfschrift verfasste. Relativ spät gründeten in den 1890er Jahren die Sozialistin Anna Schneider und die steinreiche bürgerliche Mathilde von Mevissen Frauenbildungsvereine. Für das Wahlrecht setzten sich die Kölnerinnen nur zögerlich ein, doch wussten sie es zu nutzen, als sie es 1918 erhielten. Nach 1945 waren es u.a. die Frauenausschüsse, die sich wieder für Demokratie und Frauenrechte engagierten. Die zweite Welle der Frauenbewegung war in Köln sehr aktiv; sie kämpfte vor allem für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und die Abschaffung des § 218. Ein politischer Erfolg war der Amtsantritt von Lie Selter 1982 als erste kommunale Frauenbeauftragte in der Bundesrepublik Deutschland.

Veranstalterin:
Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

Kontakt:
Tel.: 0221 / 24 82 65, E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de

Kosten / Anmeldung:
Kostenbeitrag: 10 Euro

Veranstaltungsort:
Treffpunkt: 14.00 Uhr Hermann-Josef-Brunnen, Waidmarkt 12, 50676 Köln, Lageplan

Findet nicht statt