– Abend zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen –
Vor fünf Jahren endete der NATO-Militäreinsatz in Afghanistan. Was Anfang der 2000er Jahre als Hoffnung auf Frieden begann, hat sich für die afghanische Zivilbevölkerung, insbesondere für Frauen und Kinder – in eine nicht enden wollende, tiefe humanitäre und menschenrechtliche Krise verwandelt. Wie steht es um Frauenrechte, internationale Politik und die Zukunft des Landes?
Aus Anlass des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen soll im Kölner VHS-Forum mit Menschen über Hintergründe, Einblicke und Einschätzungen auf humanitärer, gesellschaftlicher und politischer Ebene gesprochen werden.
Die Afghanistan-Expertin und Kölner Journalistin Shikiba Babori zieht in ihrem Input Bilanz, was seit 2021 aus dem Versprechen der internationalen Gemeinschaft geworden ist: Wie sieht es mit den elementaren Rechten v.a. von Frauen und Mädchen aus, wie mit der internationalen Verantwortung – und was sind die Lehren aus 20 Jahren internationaler Intervention?
Im Anschluss diskutiert Babori mit Berivan Aymaz MdL, Vizepräsidentin des Landtags NRW, sowie Christina Ihle, Geschäftsführerin des humanitären Afghanischen Frauenvereins e.V., der seit 1992 in Afghanistan durchgängig im Bildungs- und medizinischen Bereich tätig ist.
Es moderiert die Kölner Journalistin Alexandra Eul.
Musikalisch umrahmt wird der Abend von der Multi-Instrumentalistin Zainab Lax.
Im Anschluss gibt es bei einem Tee und afghanischen Süßigkeiten Gelegenheit zum kurzen Austausch.
Veranstalterin:
VHS Köln, www.vhs-koeln.de
Kontakt:
Homaira Mansury, Tel.: 0221 / 221-95744, E-Mail: vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de
Kosten / Anmeldung:
Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich: www.koelner-vhs.de/warenkorb/kurs/5-Jahre-NATO-Abzug-aus-Afghanistan/26F114055
Veranstaltungsort:
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln, Lageplan
