Feministischer Salon: Transmisogynie – auch in feministischen Räumen?

18. Februar 2019 (Mo) - 19.00 - 21.00 Uhr

Wie inklusiv und für alle Frauen offen sind feministische Veranstaltungen, Organisationen und Diskurse?

„Transmisogynie“ bezeichnet das Zusammenspiel von Frauenfeindlichkeit und Transfeindlichkeit. Die Schriftstellerin Julia Serano prägte diesen Begriff vor über 10 Jahren, um auf die gesellschaftlichen Abwertungen und Diskriminierungen gegenüber trans weiblichen Personen (insbesondere trans Frauen) hinzuweisen.

An diesem Abend geht es um Formen und Wirkungsweisen dieser spezifischen Diskriminierung und wie tief Transmisogynie in der Gesellschaft und vielen vorherrschenden Vorstellungen von Geschlecht verankert ist. Das Ziel ist, die dahinter stehenden Mechanismen zu verstehen und gerade die eigenen feministischen Zusammenhänge stärker für Transmisogynie zu sensibilisieren, damit sie zukünftig inklusiver gestaltet werden können.

Dies alles soll mit der Referentin Maya diskutiert werden. Sie gibt eine Einführung in die Thematik und kann dabei aus ihrer Perspektive als trans Frau und Mutter sprechen.

Ein Abend mit neuen und alten Thesen und unbekanntn Blickwinkeln!
Im Anschluss gibt es Sekt, Selters und Kölsch.

Veranstalterin:
Frauenberatungszentrum Köln e.V.

Kontakt:
Tel.: 0221 / 420 16 20, E-Mail: info@frauenberatungszentrum-koeln.de

Veranstaltungsort:
Frauenberatungszentrum, Friesenplatz 9, 50672 Köln, Lageplan