Traumprinz oder Zuhälter? – Die „Loverboy“-Methode & Mädchenhandel in Deutschland

24. November 2018 (Sa) - 18.00 - 20.00 Uhr

– Informationsveranstaltung für Eltern, LehrerInnen und Jugendliche –

Als Expertin wird Bärbel Kannemann, pensionierte Kriminalhauptkommissarin und Gründerin von No Loverboys e.V., informieren und Fragen beantworten.

Loverboys sind Zuhälter mit Don-Juan-Allüren, die meist selbst noch Teenager sind und minderjährige Mädchen im Alter ab 11 Jahren in die Prostitution zwingen. Loverboys sprechen von der großen Liebe, machen großzügige Geschenke, schleichen sich im Freundeskreis ein, suchen sich ihre Opfer vor Schulen, in der Nähe von Jugendtreffs oder im Internet. Opfer sind Mädchen aus ganz normalen Familien.

Loverboys gehen sehr strategisch vor, achten anfangs sogar darauf, dass die Mädchen Hausaufgaben machen und nicht schwänzen, damit die Eltern möglichst lange nichts merken. Wer einmal in die Fänge eines Loverboys gerät, hat nur wenige Chancen wieder von ihm los zu kommen. Die Mädchen werden von ihrer Familie entfremdet, zur Prostitution gezwungen und verschwinden oft spurlos.

Die renomierte Expertin Bärbel Kannemann war fast 40 Jahre als Kriminalhauptkommissarin in Deutschland tätig. Mit ihrem Verein No Loverboys e.V. kümmert sie sich um die Opfer von Loverboys und steht Jugendlichen, Eltern und Fachkräften als Expertin zur Seite.
Ihre Arbeit wurde mit der Verleihung des Prix Courage der Redaktion “ML Mona Lisa“ des ZDF und der Firma Clarins geehrt.

An diesem Abend informiert sie über die Vorgehensweise der Loverboys, erläutert die Anzeichen, an denen Opfer und Täter erkannt werden können, und stellt ihren Bildungsfilm und eine Arbeitsmappe für Schulklassen vor, mit denen LehrerInnen und Fachkräfte praxisnahe Präventionsarbeit leisten können.

Hier ist die Einladung: Veranstaltung Loverboys TDF-Köln, 24.11.2018

Veranstalterin:
Terre des Femmes Köln in Kooperation mit No Loverboys e.V., www.no-loverboys.de

Ansprechpartnerin:
Jessica Espinoza, Koordinatorin der Städtegruppe Köln, E-Mail: koeln@frauenrechte.de

Kosten / Anmeldung:
Eintritt: frei. Um Anmeldung wird gebeten: koeln@frauenrechte.de

Veranstaltungsort:
Raum für Seminare & Workshops in der Kölner Südstadt, Rolandstr. 69, 50677 Köln, Lageplan