womenfairwork-Konferenz

17. September 2026 (Do.) - 10:30 - 17:00 Uhr

Ökonomische Gerechtigkeit für wen? Multiple Perspektiven auf die Leben und Kämpfe von Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung.

Die Konferenz ist Teil des DaMigra NRW-Projekts womenfairwork!, welches von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines landesweiten Netzwerks, das sich für die Förderung ökonomischer Gerechtigkeit für Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung einsetzt und das Thema von unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet.

Was ist zu erwarten: Lehrreiche Inputs, eine spannende Paneldiskussion, Austausch in Kleingruppen, sowie ein inspirierende Keynote – gestaltet durch vielfältige Akteur*innen wie MSO-Vertreter*innen, Arbeiter*innen, Expert*innen.

Für Verpflegung wird gesorgt!

Programm

10.30 – 11.00 Uhr Einlass

11.00 – 11.15 Uhr Eröffnungsrede Dr. Delal Atmaca, Damigra Geschäftsführung

11.15 – 11.45 Uhr Keynote von Oyindamola Alashe zu ökonomischer Gerechtigkeit von Frauen mit Flucht-, Migrationserfahrung

11.45 – 12.45 Uhr Talkrunde mit Arbeiter*innen und Organisierten

  • Damla Ulug, arbeitende Studentin
  • Günay Arslan, Betriebsratsvorsitzende Universitätsklinikum Köln Reinigungs GmbH
  • Mahjouba Yasmine, Selbstständige

12.45 – 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 – 14.30 Uhr Express Vorträge

  • Hannah Neumann, Stiftung Alltagsheld:innen
  • Vertreterin einer Gewerkschaft (angefragt)
  • Martina Kiarie, Der Wendepunkt. Frauen*beratung und Gewaltschutzzentrum

14.30 – 15.15 Uhr World Café zum Thema ökonomische Gerechtigkeit

15.15 – 15.30 Uhr Pause

15.30 – 17.00 Uhr Panel Diskussion & Fragen aus dem Publikum

  • Gülay Boran Gewerkschaftssekretärin EVG
  • Dr. Esma Cakir Ceylan, Vorsitzende Migrantinnenverein Düsseldorf
  • N.N., Migration- und Arbeitswelt e.V.
  • Alev Bahadir, DIDF

17.00 Uhr Konferenzabschluss

Hintergrund:
Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung befinden sich häufig in prekären Arbeitsverhältnissen. Sie arbeiten im Niedriglohnsektor, wie beispielsweise im Care-Bereich, der Reinigungsindustrie oder der Gastronomie. Unterbezahlung, rechtliche Unsicherheit sowie fehlende soziale Absicherung prägen ihre Lebensrealitäten. Strukturelle Hürden und prekäre Arbeitsbedingungen verunmöglichen das Erreichen von wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Zu politischen Entscheidungsprozessen, die ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit betreffen, wird ihnen der Zugang erschwert. Die gegenwärtigen Reformen der Bundesregierung verschärfen die Situation zusätzlich. Die Konferenz zielt darauf ab, diese spezifischen Herausforderungen und Hürden zu beleuchten und sie als gesamtgesellschaftliches Thema zu adressieren. Die Erfahrungen von Betroffenen und ihre Lebensrealitäten werden im Mittelpunkt stehen. Verschiedenste Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, MSOs, Wissenschaft und Politik sowie Betroffene werden in Austausch kommen, um mögliche Handlungsstrategien auszuarbeiten.

Hier ist die Einladung: DaMigra Konferenz Köln 17.09.2026 (pdf-Datei, 163 KB)

Veranstaltende:
DaMigra NRW, www.damigra.de in Kooperation mit:
verdi. Migration, https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/politikfelder/migrationspolitik
IG-Bau, www.igbau.de
Stiftung Alltagsheld:innen, www.alltagsheldinnen.org

Ansprechpartnerinnen:
Pelin Sener-Derventil & Sonja Jalali, Tel.: 0179 / 2689514, E-Mail: p.sener@damigra.de

Kosten / Anmeldung:
Ein Kostenbeitrag fällt nicht. Anmeldungen unter NRW@damigra.de

Veranstaltungsort:
DGB-Haus, Hans-Böckler Platz 1, 50672 Köln, Lageplan