Frauen zwischen Schweigen und Schippen

10. November 2020 (Di) - 19.00 - 20.30 Uhr

– Online-Vortrag –

Frauen erlebten die Zeit zwischen Diktatur, Kriegsende und Wiederaufbau sehr unterschiedlich. Durch mühsame Reproduktionsarbeit sicherten sie das Überleben in der zerstörten Stadt. Die Not der Nachkriegszeit überlagerte die Erinnerung an die zwölf Jahre Nationalsozialismus, sodass sich auch Täterinnen als Opfer sehen konnten. Wie nahmen Besatzungsmacht und Journalist*innen diese Ambivalenz wahr? Welche Funktion hatten die „Trümmerfrauen“? Frauenausschüsse in Köln entwickelten rudimentäre Ansätze von politischer Partizipation. Warum kam es trotz der Stärke und immensen gesellschaftlichen Leistung der Frauen schnell zu einer Restauration der tradierten Geschlechterverhältnisse?

Ina Hoerner-Theodor war 40 Jahre in der Erwachsenenbildung tätig, sie hat mehrere Schriften zu frauen- und lokalgeschichtlichen Themen veröffentlicht. Als links-feministische Aktivistin hält sie Vorträge und führt historische Stadtrundgänge zu frauengeschichtlichen Themen durch.

Referentin:
Ina Hoerner-Theodor

Veranstalterin:
VHS Köln, www.vhs-koeln.de
in Kooperation mit dem Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

Kontakt:
Tel.: 0221 / 24 82 65, E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de

Kosten / Anmeldung:
Entgelt: 5 Euro.
Anmeldung erforderlich unter https://vhs-koeln.de/Veranstaltung/titel-Zwischen+Schweigen+und+Schippen+-+Frauen+1945/cmx5e987a7b94579.html

Veranstaltungsort:
online

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