Führung durch die Posterausstellung „Anschläge“ aus Frauensicht

20. November 2021 (Sa) - 16.00 - 18.00 Uhr

„Anschläge – 5 Jahrzehnte politische Plakate in Köln“.

Politische Werbung spielte ja in jüngster Zeit wieder eine große Rolle im öffentlichen Raum, – weil Wahlkampf war. Ansonsten findet der Meinungsaustausch mit Hilfe des Medium „Plakat“ kaum noch statt. Dabei war Köln einmal der Hotspot dieser Art „Briefe an die Öffentlichkeit“.

Das alternative KölnArchiv hat zahlreiche Objekte gesammelt und erhalten, mit dem ganzen Strauß von Themen: Wohnungsnot & Hausbesetzung, Psychiatrie & Heime, Frauenbewegung/§ 218, Frieden, Rüstung, AKW’s, das Museum Ludwig, Kirchenkampf und was es sonst an öffentlichen Kontroversen gab. Viele von ihnen wurden seinerzeit vom DruckBetrieb in Niehl getextet, gestaltet, gedruckt und bisweilen auch geklebt, nicht wenige von Martin Stankowski. Einige rund um den SSK, die neue Frauen- und die alte Friedensbewegung, das Kölner VolksBlatt, die Wochenschau oder die StadtRevue werden den Aktiven noch bekannt sein. Aber was ist mit den Jüngeren?

Einige Plakate wurden aus dem KölnArchiv geholt, werden ausgestellt und mit Themenführungen aufgeschlüsselt oder hinterfragt. Am 20.11. gibt es eine Führung mit Claudia Pinl als Zeitzeugin und Expertin zur Geschichte der Kölner Frauenbewegung und mit Nuria Cafaro als ‚Nachgeborener‘ und heutiger Aktivistin. Irene Franken moderiert und erzählt ggf. auch aus dem Nähkästchen.

Veranstalterin:
Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

Kontakt:
Tel.: 0221 / 24 82 65, E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de

Kosten / Anmeldung:
Eintritt frei.

Veranstaltungsort:
Michael Horbach Stiftung, Wormser Str. 23, 50677 Köln, Lageplan