FrauenLeben

FrauenLeben

Frauen in psychischen und sozialen Notlagen in Köln und Umgebung bietet der Verein FrauenLeben e.V. seit 1980 einen geschützten Raum.

Hier können sich Frauen mit ihrer Lebensrealität, ihren existentiellen Problemen und deren Folgen in Ruhe und mit Hilfe der Fachkompetenz von Beraterinnen auseinandersetzen.

Die Angebote richten sich an Frauen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Kultur-, Schicht- oder Religionszugehörigkeit.

Schwerpunkte

Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören gestörtes Essverhalten (Magersucht, Bulimie, Adipositas), Probleme in der Partnerschaft, Sinnfragen des Lebens, Folgen von (sexuellen) Gewalterfahrungen, Ängste, Konflikte im Beruf, Selbstwertprobleme, Fragen zur sexuellen Identität, u.v.m.

Die Frauenberatungsstelle bietet Beratung, Krisen- und Orientierungsgespräche, Gesprächsgruppen, themenbezogene Gruppen, Beratung für Angehörige, sowie Vortrags- / Themenabende an.

Für Frauen, die ALG II in Köln beziehen, können die Kosten der psychosozialen Beratung und Betreuung von der Kölner ARGE übernommen werden. Es kann sich dabei um fortlaufende Einzelberatungsgespräche wie auch um Gruppenangebote handeln.

Das Institut für feministische Therapie bietet Therapie (Einzel- und Gruppen), Paartherapie für lesbische Paare sowie Fall- und Teamsupervision für Fachkolleginnen und Fortbildungen zu frauenrelevanten Themen an.

Kontakt

FrauenLeben e.V.
Venloer Str. 405-407, 50825 Köln, Lageplan

Tel:: 0221 / 954 16 60
Fax: 0221 / 954 16 62
E-Mail: mail@frauenleben.org

Verein

„Frauen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns; denn eine Gesellschaft braucht unabhängige, handlungsfähige Frauen, braucht Frauen, die sich ihrer selbst bewusst sind.“ Mit diesem Motto ruft der konfessions- und parteiunabhängige, als mildtätig anerkannte Verein zur Unterstützung auf, denn nur ein Teil der Arbeit wird durch das Land NRW und die Stadt Köln finanziert. Die permanente Beschäftigung mit der notwendigen Geldbeschaffung kostet die Aktiven Zeit und Energie, welche eigentlich für die ratsuchenden Frauen gedacht ist.

Der Verein kann finanziell unterstützt werden durch Spende, Dauerauftrag und Beiträge zu einem Sozialfonds, der die Therapiekosten für Frauen übernimmt, die keine andere Möglichkeit zur Finanzierung haben. Darüber hinaus ist jede Verbreitung des Angebotes von FrauenLeben eine willkommene Unterstützung.

Geschichte

Auf die Konzeptionsentwicklung eines integrativen Models von Beratung, Bildung und Therapie für Frauen und die Durchführung des 1. deutschsprachigen feministischen Therapiekongresses im Jahre 1979 in Köln folgte 1980 die Vereinsgründung unter dem Namen „Frauen lernen leben – Beratung, Bildung und Therapie für Frauen e.V.“ Ein Jahr später konnte in der Hansemannstr. 43 in Köln-Ehrenfeld die Frauenberatungsstelle eröffnet werden. 1985 ging mit dem Umzug in die Venloer Str. 405-407 in Köln-Ehrenfeld auch eine Vergrößerung einher.

1991 standen die 1. frauenspezifische Fachtagung in der BRD zum Thema Ess-Störungen „Die unerträgliche Schwere des weiblichen Seins“ auf dem Programm sowie die Veröffentlichung einer Dokumentation gleichen Titels.

1993 fand wieder eine Fachtagung statt, nun zum ersten Mal in Köln zum Thema „Sexueller Missbrauch in Beratung und Therapie“ und der Arbeitskreis: „Kölner Initiative gegen Missbrauch in Therapie und Beratung“ wurde initiiert.

1994 kam es zur Gründung des Instituts für feministische Therapie und die Dokumentation „Die unerträgliche Schwere des weiblichen Seins“ wurde ein 2. Mal aufgelegt.

2001, im Jahr des 20-jährigen Bestehens der Frauenberatungsstelle, änderte der Verein seinen Namen in FrauenLeben e.V.

Vernetzung

Der Verein ist aktiv im Arbeitskreis Essstörung Köln, im Netzwerk „Gewalt in der Schwangerschaft – Schwanger nach Gewalt“, beim „Kölner Aktionsbündnis zum 25.11. – Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen e.V.“, www.gemeinsam.org, sowie in der Kommunalen Gesundheitskonferenz, Gesundheitskonferenz bei www.stadt-koeln.de

FrauenLeben e.V. ist in folgenden Frauenorganisationen Mitglied:

Dazu auch im Internet: