Kölsche Tochter, Flüchtende, Migrantin – Migrationsgeschichte von Frauen

26. Mai 2019 (So) - 14.00 - 16.00 Uhr

Seit Jahrhunderten haben sich Frauen auf den Weg nach Köln gemacht. Oft gaben wirtschaftliche Aspekte den Ausschlag, manchmal konfessionelle oder politische Verfolgung. Wie gelang es ihnen, das neue Leben in einer fremden Sprache einzurichten? Wie nahmen die KölnerInnen sie auf? Umgekehrt verließen auch Kölnerinnen aus ganz unterschiedlichen Gründen zu verschiedenen Zeiten ihre Stadt.

Köln’ün Bülbülü – unter dem Namen „Nachtigall von Köln“ machte die türkische Sängerin Yüksel Özkasap in den 1970er Jahren eine erstaunliche Karriere. Sie war der Star der heimatorientierten ArbeitsmigrantInnen der ersten Generation.

Bei der Führung werden Einzelschicksale sichtbar. Wer war eigentlich früher Ausländerin. Welches Bürgerrecht hatten Frauen der Frühen Neuzeit? Wie begann die flandrische Unternehmerin Marie Clementine Martin im 19. Jahrhundert die Entwicklung ihres „Klosterfrau Melissengeist“? Wozu gab es um 1900 im Kölner Bahnhof einen speziellen Schutzraum für allein reisende Mädchen und Frauen?

Veranstalterin:
Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

Kontakt:
Tel.: 0221 / 24 82 65, E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de

Kosten / Anmeldung:
Spende erwünscht.

Veranstaltungsort:
Treffpunkt: 14.00 Uhr Eigelstein-Torburg Köln, Lageplan