Zwangs­verheiratung 

12. April 2019 (Fr) - 9.30 - 14.30 Uhr

– Selbstbestimmungsrecht junger Migrantinnen – gegen Zwangsverheiratung und andere familiäre Gewalt –

– Workshop für Multiplikator*nnen –

Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung.

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u.ä. sind keine privaten und familiären Angelegenheiten. Sie basieren auf traditionellen patriarchalen Strukturen.

Die betroffenen Mädchen und jungen Frauen befinden sich in einem enormen Spannungsfeld. Sie schwanken lange Zeit zwischen dem Wunsch es den Eltern recht zu machen bzw. nicht die Kraft aufbringen zu können sich zur Wehr zu setzen und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung.

Mit dieser Problematik konfrontierte Fachkräfte fühlen sich meist über die Situation der Betroffenen und ihrer Familien nicht ausreichend informiert und in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt.

  • Wie können Sie Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung und anderen Formen familiärer Gewalt betroffen oder bedroht sind unterstützen?
  • Welches Hintergrundwissen benötigen Sie?
  • Welche Rechtsgrundlagen gibt es?

Mit dieser Fortbildung wird die Gelegenheit geboten, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen und gemeinsam Lösungsansätze (auch anhand von Fallbeispielen) zu erarbeiten.

Veranstalterin:
agisra e.V.

Kontakt:
Behshid Najafi, Tel.: 0221 / 124019, E-Mail: info@agisra.org

Kosten / Anmeldung:
Die Fortbildung richtet sich an MultiplikatorInnen, die mit dem Thema bereits konfrontiert wurden oder präventiv tätig werden möchten.
Anmeldung per E-Mail: seminare@agisra.org, Teilnahmebeitrag: 20 Euro.
Die verbindliche Anmeldung erfolgt mit der Überweisung der Kosten mit dem Betreff „ZVH“.
Es sind nur begrenzt Plätze vorhanden.

Veranstaltungsort:
agisra e.V., Martinstr. 20a, 50667 Köln, Lageplan